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Bittere Heimniederlage für SKC Weiden

Starke Anfangsphase reicht gegen Erlangen-Bruck nicht aus. Gäste gewinnen mit 5:3 das Spiel.

Der SKC Weiden kegelt sich langsam aber sicher in die Bedrängnis hinein. Gegen den FSV Erlangen-Bruck kassierten die Weidener am Samstag eine bittere 3:5-Heimniederlage (3460:3516) und müssen aufpassen, dass sie aus einer zunächst komfortablen Tabellenposition heraus nicht noch Gefahr laufen, um den Klassenerhalt der 2. Bundesliga bangen zu müssen.

Was anfänglich nach einem sicheren Sieg aussah, entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer zu einem Debakel. Die ohne ihr Aushängeschild Manuel Donhauser angetretenen Gastgeber schickten Newcomer Tobias Schmidt ins Rennen, wobei der gegen Rade Dvorak mit 3:1 und 573:558 Holz die Erwartungen auch erfüllte. Und da Markus Schanderl erwartungsgemäß gegen Alexander Schmidt nichts anbrennen ließ (4:0 /624:588), lag Weiden nach den Anfangspaarungen schon komfortabel mit 2:0 und 51 Holz vorne. Im Mitteldurchgang deutete sich an, welche Möglichkeiten sich im 120er Spiel in taktischer Hinsicht auftun. Die Universitätsstädter hatten mit Dennis Greupner und David Junek die Schwachstelle der Hausherren ausgemacht und stellten denen Michal Bucko und Robin Straßberger dagegen. Bucko ließ Greupner nicht den Hauch einer Chance (0:4/562:632). Straßberger musste sich gegen Junek nicht einmal groß anstrengen und sorgte dafür, dass der nach 61 Wurf und 265 Holz entnervt die Bahn verließ. Der eingewechselte Marco Maier versuchte zwar alles, konnte den Rückstand aber nicht mehr wettmachen. Vor dem Schlussdurchgang hieß es 2:2; Erlangen hatte nach Kegelpunkten aus einem Rückstand von 51 Zählern einen Vorsprung von 33 Holz gemacht.

Thomas Schmidt und Stefan Heitzer konnten mit einer Durchschnittsleistung gegen Lukas Biemüller und Heimko Gumbrecht, die die Gunst der Stunde für sich nutzten, das drohende Unheil nicht mehr abwenden. Kaum zu glauben, dass Weiden das Hinspiel in Erlangen mit 7:1 gewonnen hatte.

Einzelergebnisse:

Markus Schanderl – Alexander Schmidt: (147:141, 159:149, 161:151, 157:147) 624:588 – Satzpunkte: 4:0 – Mannschaftspunkte: 1:0;

Tobias Schmidt – Radek Dvorak: (129:127, 145:153, 151:140, 148:138) 573:558 – 3:1 – 2:0;

Dennis Greupner – Michal Bucko: (150:160, 129:162, 133:153, 150:157) 562:632 – 0:4 – 2:1;

David Junek/Marco Maier: (135:144, 130:151, 142:139, 161:148) 568:582 – 2:2 – 2:2;

Thomas Schmidt – Lukas Biemüller: (135:130, 147:130, 148:135, 142:172) 572:568 – 3:1 – 3:2;

Stefan Heitzer – Heiko Gumbrecht: (146:143, 131:137, 138:151, 146:157) 561:588 – 1:3 – 3:3;

 

Quelle: onetz.de