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SKC Weiden enttäuscht gegen Bamberg

Der SKC Gut Holz SpVgg Weiden unterliegt auf eigener Bahn dem SKC Victoria Bamberg mit 3:5 (3391:3430). Damit rutscht man ins Mittelfeld der Tabelle der 2. Kegler-Bundesliga Nord/Mitte ab.

Der SKC Weiden lieferte in der Gesamtschau eine eher bescheidene Vorstellung und schenkte den Gästen aus Oberfranken eigentlich die Punkte. Am Ende standen bei Weiden magere 3391 Holz an der Anzeigentafel. Es ist das das bisher schwächste Heimergebnis seit Einführung des 120er Spiels. Nach langer Verletzungspause gab Markus Schanderl mit 585 Holz einen ansprechenden Saisoneinstand.

Trotz des Heimvorteils kamen die Weidener gegen keineswegs überragende Gäste einfach nicht ins Match hinein. Nach ansprechendem Beginn ging es bei Dennis Greupner steil bergab, so dass er nach dem 73. Wurf von David Junek abgelöst wurde. Vielleicht zu spät, denn auch wenn der Mannschaftspunkt schon bei Steffen Seidelmann war, 76 Holz Differenz wirkten sich letztendlich spielentscheidend aus. Zumal Manuel Donhauser zwar das Bamberger Duo Florian Seiler/Andre Roos bei seinem 4:0-Sieg klar beherrschte, mit 564:503 Holz die schwache Vorstellung der Gäste BER nicht entscheidend nutzte. 15 Holz zurück und ein 1:1-Zwischenstand, das schien noch nicht bedrohlich zu sein.

So richtig in Schwung kamen die Hausherren in der Folge allerdings nicht. Markus Schanderl siegte mit 585:580 Holz zwar knapp gegen Markus Habermayer, konnte aber bei 1,5:2,5-Satzpunkten den Mannschaftspunkt nicht halten. Hätte Schanderl auf der letzten Bahn (150:151) nur einen Kegelpunkt mehr gespielt, es hätte ganz am Ende zumindest zu einem Unentschieden gereicht. Denn weil es bei Marco Maier alles andere als optimal lief, er verlor 0:4 und 536:573 gegen Sebastian Rüger, führten die Gäste vor den Schlussdurchgängen mit 3:1 und insgesamt 47 Holz.

Auch das wäre aus heimischer Sicht noch machbar gewesen. Zwar punkteten Thomas Schmidt (2,5:1,5; 571:577 gegen Reinhold Trautner) und Stefan Heitzer (2:2; 611:597 gegen Michael Seuss) und glichen nach Mannschaftspunkten auf 3:3 aus, aber Bamberg rettete dank der beeindruckenden Gegenwehr seines Schlussduos, Trautner spielte mit 577 Holz sogar eine neue persönliche Bestleistung, immer noch 39 Zähler ins Ziel. Hängende Köpfe bei den Weidenern und Jubel bei Bamberg, das bei einem Nachholspiel in Luhe-Wildenau jetzt sogar die Chance; hat den Spitzenreiter Großbardorf in Bedrängnis zu bringen.

Einzelergebnisse:

Dennis Greupner/David Junek – Steffen Seidelmann: (150:156, 115:145, 119:142, 140:157) 524:600 – Satzpunkte: 0:4 – Mannschaftspunkte: 0:1;

Manuel Donhauser – Florian Seiler/Andre Roos: (131:112, 142:128, 150:132, 141:131) 564:503 – 4:1 – 1:1;

Markus Schanderl – Markus Habermayer: (157:142, 140:140, 138:147, 150:151) 585:580 – 1,5:2,5 – 1:2;

Marco Maier – Sebastian Rüger: (118:136, 150:153, 147:152, 121:132) 536:573 – 0:4 – 1:3;

Thomas Schmidt – Reinhold Trautner: (140:140, 137:136, 154:168, 140:133) 571:577 – 2,5:1,5 – 2:3;

Stefan Heitzer – Michael Seuss: (141:151, 155:150, 160:140, 155:156) 611:597 – 2:2 – 3:3;

Kegelpunkte: 3391:3430; Voll: 2220:2284, Abräumen: 1171:1146 – Fehler: 19:21 – Satzpunkte: 10:14 – Mannschaftspunkte: 3:5